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Kirsch, Dorothea

kirsch dorothea

Vita

Telefon 02677 1298
Mobil  
E-Mail info@dorothea-kirsch.de
Website  www.kunstbaustaelle.blogspot.com
Adresse  Kirchstr. 1, 56825 Gillenbeuren
geboren  1963 in Trier
   
   

Studium des Figuren- und Maskentheaters 1981-84 am Dt. Institut für Puppenspiel, Bochum

Figurentheater- Produktionen
Leitung von Theaterprojekten und Workshops für Maskenbau und –spiel,
Bühnenbildinstallationen, Kinder- und Jugendkunstprojekte

Seit 1988 Wohn- und Ateliersitz in der Eifel
Seit 1992 ganze Hinwendung zur Skulptur, vor allem zum Mobilé und den fraktalen Strukturen des Blatts und des Skeletts.

2001 erste von 5 Ausstellungen in den USA.

Seit 2004 Organisation und Kuratierung der jährlich stattfindenden Skulpturen-Ausstellung sommernachts-raum in Gillenbeuren.

Rege Teilnahme an jurierten Kunstpreisen;
Auszeichnung 2008 „Natur-Mensch“

Mitglied der ark  Aktionsgruppe Rheinland-Pfälzischer Künstler, Koblenz
Dozentin der KUNSTBAUSTAELLE und an der Akademie der Kleidermacher

Themen und Arbeitsschwerpunkte:

Strukturen des Tragens: Skelette von Blüten, Blättern und Früchten
Metamorphosen. Serie von Larven, Kapseln und Hülsen
Nylons. Fetisch und Faszinosum: Serien von Mobilés ( Aliens. Schnecken. Argonauten.)
Mobilés und Fragilés – Gleichgewicht und Dualität. Ballet lunatique
Ausgeleuchtet. Abgesang und Hommage auf die Glühbirne
KARUSSELLS. Kinetische Assemblagen zum Thema Wechseljahre

   
   
   
   

 

2018 Freiheit  
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Flügelschlag
Studie zu Entwicklung und Flug der Ahornfrucht
6-tlg. Installation, Stahl
 2017 Zukunft
 
  • KirschD-Panikraum-2017
  • KirschD_Panikraum_mKuenstle
 
Panikraum oder Ein Schrein für die Zukunft
Kein Szenario scheint mir gruseliger als der Entwurf jenes Ortes, in dem wir über Jahrtausende unsere Nachkommen von unseren strahlenden Hinterlassenschaften fernhalten.
Es wird Individuen geben, die den Tempelschatz heben, die Büchse öffnen möchten. Vielleicht werden Selbstschussanlagen den Eindringling daran hindern, ungewollt sich und seine Art-und Zeitgenossen zu gefährden. Oder andere noch zu entwickelnde Systeme und Vorrichtungen, Ablenkungsmanöver, Finten wie sie schon in den Grabkammern der Antike zum Einsatz kamen.
Verwaiste Orte, leere Räume, verlassene Höhlen und Gebäude, Labyrinthe, abstoßend oder faszinierend-lockend, erzählen Tragödien und Heldenepen: And the lamb lies down
In den Geschichten und Hinterlassenschaften mit den Augen zu wandeln und einzutauchen ist das Vergnügen des Neugierigen.
Man sieht also einen Kaninchenstall, eine Raum-Station im Märchenwald, man sieht einige Räume mit Dingen, in einem Dornröschenschlaf oder nach der Apokalypse. Die Zeit läuft noch und vielleicht ist die Gefahr schon zu Ende, aber man ist doch irgendwie alarmiert.
Man kann ja ein bisschen fegen in der Zwischenzeit.
Sich sammeln und vor dem Schrein in ein kurzes Gebet versenken:
bloß keine Panik im Panikraum!.

 

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