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AKTUELLES

NEU auf unserem You Tube-Kanal: Die Lesung mit Musik vom 24. Februar zum Hochwasser an der Ahr und auch im SinnesWald. Zum anschauen auf das Logo klicken >  youtube logo

Bruse Schmachtenberg MarieE-Mail:
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Website:
mmandarin.wordpress.com

Adresse:
Am Waldwinkel 6
51059 Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2023 Mut


Mutige Frauen im Wandel

Die Situation muslimischer Frauen hat mich von je her berührt und beschäftigt. Die Ereignisse im Iran und Afghanistan sind uns durch die Medien ins Blickfeld gerückt.
Frauen, die in Zeiten dieser Unterdrückung und Bevormundung den Mut aufbringen und das Kopftuch ablegen, bewundere ich sehr.
Mit meinem Werk möchte ich ein Zeichen setzen.

Meine Technik: Scherenschnitt

 


2022 Freude

WORTSCHATZ

Manchmal reicht der Klang eines einzigen Wortes, und FREUDE kommt auf.
Zum Einen sind es Worte, die aus der frühen Kindheit herrühren, wie Ränftel (das erste Stück vom frischen Brot, um das wir uns als Kinder balkten. Hasenbrot. Mein Vater brachte es am Abend nach der Arbeit aus dem Wald mit. Es war mit Butter beschmiert, (was uns Kindern nicht vergönnt war). Herbstzeitlose (ich kannte als Einzige eine Stelle, wo sie wuchsen). Kartoffelfeuer (der Innbegriff für Herbst und Mutterliebe,
weil ich die Kartoffel mit meiner Mutter gemeinsam ausbuddelte.

Aber auch Namen wie Hannah. (Der Namen der kleinen Enkelin, die so sehnsüchtig erwartet wurde und die mein Herz öffnet).

Es gibt auch „alltägliche“ Worte wie Suppe, Sternschnuppe, Haubenmeise, Kaschubei, Koriander, Schneegestöber oder Birke.

 


2021 Würde

Selma Meerbaum-Eisinger starb im Alter von 18 Jahren im Konzentrationslager Czernowitz. Während Anne Franks Tagebuch in der ganzen Welt traurige Berühmtheit erlangte, blieb das lyrische Werk dieser jungen Frau weithin unbekannt. Zwei Freundinnen bewahrten die Gedichte dieser jungen Frau und heute zählen sie zur Weltliteratur, ähnlich des Lebenswerks von Paul Celan und Rose Ausländer.

Ihr Gedichtband - „Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“- inspirierte mich zu meinem Werk. Es ist mir ein Anliegen, ihre literarische Hinterlassenschaft zu „würdigen“.  Sicherlich hat Selma auch von einem unbeschwerten Leben geträumt mit all seinen Sehnsüchten und Wünschen. Den Satz „ich bin in Sehnsucht eingehüllt“ schrieb ich wieder und wieder und „webte“ ein Kleid daraus.

Erstmalig verwendete ich kein Papier für einen Scherenschnitt, sondern benutzte Teichfolie und Tüll.

 

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