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doull winston

Telefon:
02129-373850

E-Mail:
keller-aldenhoven@t-online.de

Website:
www.keller-art.jimdofree.com

Adresse:
Langweiler Straße 2
52457 Aldenhoven-Niedermerz

 

 

 

 

 

 

 

Stahlbildhauer, stammt aus Alsdorf bei Aachen und lebt in Aldenhoven

Seit mehr als 25 Jahren setzt er sich mit der künstlerischen Bearbeitung von Stahl auseinander und wendet dabei die archaisch anmutende Technik des klassischen Brennschneidens an, wovon die bisweilen schroffen Konturen seiner Arbeiten zeugen.

Daneben bedient er sich aber auch anderer Techniken des Trennens und der Formgebung und setzt hierbei gewonnenen Elemente später zu einem Objekt zusammen, bisweilen versetzt mit Fundstücken, die von einem früheren Leben in gänzlich anderer Verwendung erzählen könnten.
Während die durch Brennschneiden entstandenen Arbeiten in der Reduzierung ihrer Form bisweilen symbolisch anmuten, kommen die zusammengefügten Werke eher detailliert, ja bisweilen spielerisch daher. Manche dieser jüngeren Arbeiten möchten, dem Motiv oder dem Titel inne liegend, eine Aussage treffen, keineswegs im Sinne einer Belehrung sondern vielmehr als höfliche Anregung, sich mit der Arbeit gedanklich ein wenig zu beschäftigen, bisweilen in erheiternder Weise oder auch nachdenklich stimmend, wenn menschliche Vorlieben und Gewohnheiten oder gar Laster ebenso skizziert werden wie die großen Probleme unserer Zeit.

Heinrich Keller vertritt die Meinung, dass die Kunst sich selbst nicht zu ernst nehmen sollte und dass weder das Werk noch der Kunstschaffende sich selbstbespiegelnd in den Mittelpunkt rücken sollten.Kunst ist, will sie mehr als nur Dekoration sein, ein Medium, das Gedanken, Anstöße und Botschaften transportieren kann.Gerade in einer Zeit des kollektiven Hinnehmens unheilfördernder Entwicklungen, von Verantwortlichen oft nur mit einer Erklärung vermeintlicher Betroffenheit belegt, kann gerade die Kunst sich die Freiheit nehmen, die Dinge ins Licht zu rücken, damit sie beachtet und betrachtet werden.

 


2022 Freude


Das Wiedersehen

"Wiedersehen macht Freude!" gibt man bisweilen einem verliehenen Gegenstand mit auf die Reise, und wenn das mit der erhofften Rückgabe
nicht klappt, dann führt das bisweilen zu dem Folgekommentar: "Beim nächsten Mal leih' ich Dir die Katz', die kommt von selbst zurück!"
 Ernstlich betrachtet vermag in einem Wiedersehen, wenn es um einen liebgewonnenen Mitmenschen geht, eine tiefe Freude liegen, eine Freude die nichts kostet, aber von unschätzbarem Wert sein kann.

Die Skulptur selbst ist aus massivem Stahl gefertigt, das Postament hohl.

 


2021 Würde


"Seele über dem Schlachthof"
Die vergessene Würde der Kreatur

"Der Begriff der Würde ist ein arg strapazierter, die sprachliche Ausfüllungoft eine verklärte, vielleicht sogar verklärende, die sich zudem hervorragend positionieren lässt.

Da gibt es die Würde des Menschen, die Würde des Amtes und auch den Würdenträger.
Was zeichnet letzteren eigentlich aus? Sein eigenes Handeln oder das, was andere ihm zusprechen.

Wie schwer trägt man eigentlich an der Würde, vielleicht noch heftiger als an der Verantwortung, und bekommt man vom Würdetragen Rückenschmerzen? Da tun sich doch geradezu Horizonte auf für die Festschreibung neuer Berufskrankheiten.

Doch im Ernst: Würde ist kein Orden und kein Ehrenzeichen, Würde kommt von innen und hat immer etwas mit Respekt und Anstand zu tun, den Mitmenschen und der ganzen Kreatur gegenüber. Was zählt ist das eigene Handeln, nicht die ebenso unverbindliche wie folgenlose öffentliche Empörung über Missstände, die wir doch alle längst kennen.

Stahl massiv, weiß lasiert

 


2020 Glück


Glücksritter

„Das wahre Glück ist: Gutes zu tun.“
(Sokrates, griechischer Philosoph, 479 v. Chr. – 399 v. Chr.)

 

 

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